Die Leitha

Die Leitha

Die Leitha entsteht durch Zusammenfluss der Schwarza und der Pitten am Rande der östlichen Ausläufer der Alpen. Die Schwarza liegt in diesem Bereich bei durchschnittlichem Wasserstand durch die hohe Wasserentnahme trocken, an der Einmündung der Pitten kennzeichnet eine Tafel den „Ursprung“ der Leitha.

Die Leitha fließt in den Bundesländern Niederösterreich und Burgenland und fließt in Ungarn in die Donau.

Blick vom Schneeberg auf das südliche Wiener Becken und das östliche Alpenvorland. An der Leitha fischend, können Sie umgekehrt den Ausblick auf den Schneeberg und die Hohe Wand genießen.

Befischt haben wir das Revier „Leitha-Ursprung“ der Österreichischen Fischereigesellschaft (ÖFG), welches vom genannten Ursprung bis zur Querung der Bahnlinie Ödenburg in Katzelsdorf reicht. Auf der Höhe Eichbüchl zweigt der Mühlbach ab, ein Werkskanal der bei durchschnittlichem Wasserstand das gesamte Wasser ableitet. Angenehm fällt eine weitgehend geringe Verbauung auf, was durch Schutzdämme möglich gemacht wird, die Siedlungsgebiete schützen aber das Flussbett nicht direkt beeinflussen. Inbesondere der Beginn des Revieres und der Abschnitt ab der Brücke von Lanzenkirchen nach Frohsdorf sind wunderschön. Begleitet werden diese Abschnitte von Auwald, der im Rahmen der Natura-2000 Gebiete Leithaauen geschützt ist.

Fischereilich war der obere Abschnitt von Besatzforellen geprägt, wobei ich dazusagen muss, dass ich ob des guten Fangerfolges gar nicht mehr zum Streamen aufgehört habe und erst gegen Ende meiner Fischerei auf Nymphe gewechselt habe. Im oberen Abschnitt bekam man schlichtweg an jeder Stelle, die nach Einstand ausgesehen hat, einen Biss.

Schöne Besatz-Bachforelle aus der Leitha.

Noch zu erwähnen – am 31.08.2019 war es über 30 °C heiß – der Fluss wird von Naturliebhabern, Badegästen und Hundehaltern an schönen Tagen intensiv genutzt. Das ist bzw. darf nicht weiter störend sein, manche Nutzer walken aber doch recht brutal jeden Tumpf ab, was weder kollegial im Umgang miteinander erscheint noch im Sinne einer nachhaltigen Nutzung sein kann. Die Ausleitung am Ende des wasserführenden Abschnittes habe ich nicht befischt, die sieht optisch aber nach gutem Salmonidengewässer aus und darf auch, was dort wegen des Bewuchses Sinn macht, mit Spinnrute und Kunstködern mit Einfachhaken befischt werden (Stand August 2019).

Der abgeleitete Mühlbach kurz nach Beginn der Ausleitung.

Ich komme sicher wieder, das Revier ist nahe Wien, optisch ansprechend und der Preis für Mitglieder der ÖFG ist in Ordnung.

Schöne Mäander im unteren Revierabschnitt.
Schönes Prallufer im unteren Revierabschnitt.
Solche Prallufer, wo der Fluss noch Material errodieren kann, sind mittlerweile in Niederungsflüssen selten geworden.

Weitere öffentlich zugängliche Reviere an der Leitha (kein Anspruch auf Vollständigkeit, Stand August 2019) sind das Revier der ÖFG nahe Seibersdorf (Leitha A1/5), das ÖFG Revier Leitha Deutsch-Brodersdorf (nur Jahreskarten) und das Revier des VÖAFV (aufgeilt in 2 Strecken flussab von Bruck an der Leitha) sowie die beiden Reviere Leitha A1/2 und A1/3 des Sportfischerverein für Wien und Niederösterreich.

Entlang des Flusses führen beidseitig Wege, die Erreichbarkeit zu Fuß ist sehr gut.

Weg entlang der Leitha. Im Bereich des Reviers gibt es einen Lehrpfad und einen Fitness-Parkour.

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